Geben Sie Hackern keine Chance und erstellen für Ihre Website die sichersten Passwörter

Durch die fortschreitende Digitalisierung, werden immer mehr Dienste und Unternehmen online aktiv. Da reichen ein oder zwei Passwörter schon lange nicht mehr aus! Egal ob beim Online-Banking, Online-Shopping, virtuelle Postschalter und, und, und…! Fast jede Website verlangt heute von Ihnen eine Registrierung, inklusive einem Benutzernamen und einem Passwort. Melden Sie sich nicht an, können Sie die die Online-Seite nur eingeschränkt nutzen, oder nichts kaufen. Dadurch kommt am Ende eine ganz schön lange Liste an Passwörtern und Anmeldenamen zusammen, bei der Sie schnell durcheinander kommen können.

Auf den meisten Websites, hinterlassen Sie vor allem sehr sensible Informationen. So zum Beispiel Ihre Kontodaten und Ihre persönliche Adresse. Dabei ist es egal, ob Sie auf Online-Shopping Portalen etwas kaufen, oder auf Online-Glückspielseiten aktiv sind. Damit kein Dritter an Ihre persönlichen Daten kommt, sollten Sie daher unbedingt ein sicheres Passwort erstellen, das nur sehr schwer zu knacken ist. Wie das funktioniert, können Sie in diesem Text ganz einfach nachlesen!

Grundregeln, die Sie bei der Erstellung beachten sollten!

  • Die Länge des Passworts spielt eine wichtige Rolle. Zwar kann gesagt werden, ein langes Passwort ist sicherer als ein kurzes. Dennoch gibt es auch hier einiges zu beachten. Das Passwort sollte nicht aus einem oder wenigen Buchstaben oder Ziffern bestehen. Variieren Sie diese unbedingt! Vermeiden Sie Zahlenreihen, genauso wie eine ganze Tastaturreihe. (z.B. ASDFGHJKLÖÄ)
  • Wichtig ist Komplexität! Nutzen Sie daher verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Wechseln Sie zwischen Groß- und Kleinbuchstaben, bringen Sie Sonderzeichen und Zahlen mit ein. Dadurch wird die Sicherheit des Passworts enorm erhöht!

Problem: Je genauer die Vorgaben sind, desto leichter haben es Angreifer, Ihr Passwort zu knacken. So steht sehr häufig, Sie sollen ein 8-stelliges Passwort erstellen, mit mind. einer Zahl und einem Groß- und Kleinbuchstaben.

  • Nutzen Sie zum Beispiel kleine Tricks bei der Erstellung Ihres Passworts. So verwenden Viele das erste Zeichen eines Wortes im Satz. Zum Beispiel: Ich bin heute, am 6. Juli, sehr müde. Das ergibt das Passwort: Ibh,a6.J,sm. Diesen Satz sollten Sie sich gut im Gedächtnis behalten können. Nutzen Sie z.B. Zitate, Songtexte oder ihr Lieblingsgedicht.
  • Sehr beliebt sind sogenannte „Leetspeak“. Hier werden Buchstaben ersetzt durch Zahlen und Sonderzeichen, die dem Buchstaben sehr ähnlich sehen. Zum Beispiel: The sound of silence: 7h3_50und_0f_51l3nc3 Sie können auch das Rückwärtsschreiben oder Lautschrift verwenden.

Problem: Auch Angreifern ist Leetspeak sehr gut bekannt. Sie nutzen zum Knacken daher „Leetspeak-Wörterbücher“. Seien Sie daher möglichst kreativ und folgen Sie nicht den Trends.

  • Keine Wörter wie im Wörterbuch! Keine Namen, Kosenamen oder Spitznamen. Angreifer haben elektronische Wörterbücher, mit denen Sie ganz einfach die richtigen Wörter aus dem Wörterbuch in Ihrem Passwort finden. Verwenden Sie daher auch keine ganzen Sätze, auch nicht in einer anderen Sprache. Hier funktioniert das gleiche Hacker-System. Nutzen Sie zufällige Wörter, die scheinbar nicht so richtig zusammenpassen und gehören. Dies erhöht die Länge und Komplexität.
  • Nutzen Sie für jede Website ein eigenes Passwort. Sonst kann sich ein Hacker mit Ihren Daten überall einloggen! Daher keine doppelten Zugangsdaten!

Versuchen Sie sich an alles Tipps zu halten, dann machen Sie es den Angreifern schwer, Ihr Passwort zu knacken!